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  Vorschau auf 2019  

 

 13.-21. September 2019 

The Turning

Christen einer Stadt oder Region gehen gemeinsam raus, um mit Menschen über Jesus ins Gespräch zu kommen.

Eine „Turning“-Woche ist in diesem Jahr geplant in Elmshorn, Braunschweig, Hildesheim und Wolfsburg. Auch hier in Darmstadt und Langen wollen wir diese Aktion durchführen. Termin ist die Woche vom 13. - 21.9.2019. Wir planen, als Evangelische Allianz Darmstadt diese evangelistische Aktion zusammen mit vielen Gemeinden durchzuführen. Ein Vorbereitungstreffen wird am 25. Juni in Darmstadt/Langen stattfinden. Nähere Informationen folgen. Ansprechpartner für Darmstadt ist Pastor Volker Reder (Homepage: mittendrin.net | Mail: pastor.reder@mittendrin.net).

Hier ein Bericht, wie eine Gemeinde ihre Teilnahme in Bremen erlebt hat: https://www.hoffnung-bremen.de/the-turning/

  
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Bremen-Walle:

„Eine Woche „The Turning“ („Die Wende“) ist schon vorbei. Und aus einem schlichten Evangelisations-Einsatz ist eine echte Gemeindebewegung geworden! Eine Bewegung, die ganz unterschiedliche Christen zusammengebracht hat. Gerade wieder am Freitagabend in der Paulusgemeinde: über 200 Christen, die gemeinsam Gott loben und danken für alles, was er gerade in Bremen tut. Ein tolles Erlebnis - Gott sei Dank!

Diese zwei Wochen werden wirklich eine Wende sein:
- für alle, die ihr Herz für Jesus geöffnet haben (bisher über 240 Menschen, die Gottes Liebe ganz persönlich erfahren haben!);
- für jeden einzelnen Christen, der sich mit beteiligt und dabei neue Erlebnisse macht;
- aber auch für ganze Gemeinden, die sich zukünftig hoffentlich noch mehr für ein "Miteinander" aller Christen öffnen.

Mit „The Turning" hat das Team um Yinka Oyekan einen spürbaren Segen Gottes in die Stadt Bremen gebracht. Ein Segen, der hoffentlich noch weite Kreise ziehen wird. Weit über diese Stadt hinaus! Wir sind gespannt, was Gott hier noch tun wird...“
  

DEA | 20.09.2017:

Bremen erlebt einen missionarischen Aufbruch | Evangelisation: In drei Tagen werden fast 100 Menschen Christen.

Bremen (idea) – Einen missionarischen Aufbruch erlebt derzeit die Hansestadt Bremen. In den ersten drei Tagen einer zweiwöchigen Evangelisation der örtlichen Evangelischen Allianz sind annähernd 100 Menschen Christen geworden. Das berichten die Veranstalter der Aktion „The Turning“ (Die Wende), die vom 15. bis 30. September durchgeführt wird. Dabei haben sich bisher mehr als 200 Christen für evangelistische Einsätze schulen lassen und sind danach jeweils zu zweit auf die Straßen gegangen, um mit Passanten über den Glauben an Jesus Christus zu sprechen. Für über 200 Menschen wurde dabei bisher gebetet. Begleitet wird die Aktion mit Gottesdiensten und Lobpreisversammlungen. Die Teilnehmer profitieren dabei auch von den Erfahrungen ausländischer Christen. So predigte am 17. September der Baptistenpastor Yinka Oyekan aus Reading bei London. Aus seiner Gemeinde ging die Bewegung „The Turning“ hervor, die sich international, etwa nach Frankreich und Deutschland, ausbreitet. In England sind in den letzten zwölf Monaten durch Gespräche mit Passanten mehr als 10.000 Menschen Christen geworden.

Dort wie auch in Bremen erleben die teilnehmenden Gemeindemitglieder ebenfalls eine „Wende“. Eine „brennende Retterliebe“ habe viele Christen neu erfasst, berichtet der Bremer Pastor Johannes Müller. Die örtliche Evangelische Allianz will nach eigenen Angaben das Gedenken an die Reformation Martin Luthers (1483–1546) vor 500 Jahren zum Anlass nehmen, um alle 307.000 Bremer Haushalte mit dem Evangelium zu erreichen. Dazu werde eine evangelistische Zeitschrift verteilt.

- Das Konzept ist simpel: Gemeinsames Treffen mit Schulung und Gebet und dann geht man jeweils zu zweit für ca. 1 Stunde raus, um mit Menschen in Kontakt zu kommen.

- Es geht also um Einheit der Christen und um Evangelisation.


  Berichte 2018  

 23. Juni 2018 


„Suchet der Stadt Bestes …“ Ein Grußwort der Evangelischen Allianz Darmstadt

Liebe Schwestern und Brüder,

die Bibel beginnt mit der Geschichte des Menschen in einem Garten, dem Garten „Eden“, das hebräische Wort für Wonne oder Freude. Enden lässt die Bibel die Geschichte des Menschen mit einer Stadt: das neue Jerusalem.

In der Evangelischen Allianz treffen sich Christen verschiedener (evangelischer) Denominationen einer Stadt. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit hat man gelernt:

Jedes Gegeneinander der verschiedenen Kirchen und Gemeinden muss sich in ein Miteinander wandeln, wir sprechen von „versöhnter Verschiedenheit“. Aber nun sind wir eben Christen in einer bestimmten Stadt, für uns: Darmstadt (bzw. Umgebung).

Was aber sind wir für diese Stadt?! Es ist ja so, dass die meisten von uns belastet und ausgebucht sind mit eigenen Verantwortungen, vielleicht sogar Sorgen um unser privates, persönliches Leben. In der eigenen Gemeinde fehlen so oft auch an mancherlei Stellen MitarbeiterInnen. Außerdem - so hat man in den Gemeinden zumindest bis vor einigen Jahrzehnten noch gedacht - hat die Gemeinde Jesu mit Menschen, die nicht zu Christus gehören, nicht so viel zu tun. Allenfalls - manchmal nur als Alibi - gab es dann die gewohnte Evangelisationswoche alle zwei oder drei Jahre. Da hatten „die Leute aus der Stadt“ ja die Gelegenheit, etwas von Jesus zu erfahren.

Inzwischen hat man biblisch wohlbegründet umgedacht. Die Gemeinde ist immer eine „Gesandte“, Christen haben immer „Botschafter-Status“ (2. Kor. 5, 20), ja, sie sind laut Paulus ein Brief Christi (2. Kor. 3,3) an die Menschen der Umgebung. Ein Brief hat immer einen Empfänger, er muss überbracht werden. Er muss einen Inhalt, eine Botschaft haben oder er transportiert ein kleines Geschenk. Sonst macht er keinen Sinn. An wem oder was lernen wir? Vor allem immer an Jesus, dem wir nachfolgen … wenn wir ihm nachfolgen, was ja etwas anderes ist wie „einen Standpunkt haben“. Die Neigung zur Abschottung von der Stadt sehen wir schon deutlich in der Geschichte Israels, als sie nach Babylon weggeführt waren und dort in einer für sie „nichtfrommen“ Umgebung (über-)leben sollten. Sie haben offensichtlich „ihr eigenes Süppchen gekocht“, hatten kein Interesse an der Stadt entwickelt und haben sich mit sich selbst beschäftigt - in der Erwartung, dass Gott sie ja bald wieder zurück führen wird in das „gelobte Land“, nach Juda. Das galt als fromm, als theologisch korrekt, - vielleicht war es irgendwie auch bequem. Dem wehrt Jeremia im Auftrag Gottes in einem Brief und schreibt darin: „

Jer. 31, 7 „Gebt euer Bestes für die Stadt, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl.“ Jesus drückt es vielleicht anders aus, meint aber wohl dasselbe: „Ihr seid das Licht der Welt, das Salz der Erde … wenn ihr euer Bestimmung nicht nachkommt, verliert ihr den Sinn eurer Berufung.“

Draus lerne ich für mich: Ich schaue mir die Stadt, in der meine Gemeinde ist, gut an, wie Paulus, als er nach Athen kommt. Ich lerne sie verstehen, ihre Vor- und Nachteile, das Gute und das Nicht-Gute. Ich lerne verstehen, dass ich einen mir gemäßen Beitrag leisten kann. Mein Interesse wird zu Gebeten für die Stadt. Meine Gebete werden zu einer Offenheit, etwas beizutragen, ein engagierter Bürger zu sein. Ich trage Hoffnung und Freundlichkeit in die Begegnungen, ich versuche, an der einen oder anderen Stelle etwas zu „geben“. „Gebt euer Bestes“ sagt Jeremia, vielleicht heißt das: Eurer Kraft, euren Begabungen, euren Möglichkeiten gemäß … aber auch euren Begrenzungen gemäß!“ Dann ist das Wenige genug! Vielleicht sind es die kleinen Dienste in der Nachbarschaft, vielleicht als Vereinsmitglied ein Zeuge Christi zu sein, vielleicht politisch aktiv sein, vielleicht mal einen Leserbrief schreiben, sei es ans Rathaus oder an die Medien. Und wenn es mal eine besondere „Aktion“ für die Stadt gibt, meiner Gemeinde oder der Allianz, dann will ich das unterstützen. Ja, ich bin in Zeit und Kraft und Begabung beschränkt - aber ich versuche, „meine Bestes“ zu geben. Und wenn es zu nicht viel anderem reicht - beten kann jeder. Zum Beispiel mit den Geschwistern der Evangelischen Allianz, in der auch Katholiken herzlich willkommen sind.

Pastor Jürgen Grün, prayerland, FeG Seeheim-Jugenheim

Leiter Evangelische Allianz Darmstadt


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